🧭 Horizontdiagramm

Horizontales Koordinatensystem - sieh, wo sich die Planeten gerade am Himmel relativ zu deinem Horizont befinden.

Horizontdiagramm 1

Übersicht

Horizontales (azimutales) Diagramm in Beobachterkoordinaten: - Kreisförmiges Diagramm: Mitte ist der Zenit, äußerer Kreis ist der Horizont - Azimut: 0°=Nord, 90°=Ost, 180°=Süd, 270°=West - Höhe: 0°=Horizont, +90°=Zenit - Planeten über dem Horizont sind sichtbar, unter dem Horizont unsichtbar - 4 Kardinalpunkte und Zwischenrichtungen (NO, SO, SW, NW) - Konzentrische Kreise: 0°, 30°, 60° Höhe - Planetensymbole an den entsprechenden Positionen - Meridianlinie (N-S) und Horizontlinie - Tabelle: Planet | Azimut | Höhe | Über Horizont - Export nach PNG

Beobachter-Koordinaten-Karte

Das horizontale Diagramm zeigt den Himmel, wie er von einer Person am Geburtsort aus gesehen wird: nicht nach der ekliptikalen Länge, sondern nach Azimut und Höhe. Die Mitte des Kreises ist der Zenit, der äußere Kreis die Horizontlinie.

Azimut wird von Norden im Uhrzeigersinn gemessen: 90 Grad ist Ost, 180 Süd, 270 West. Die Höhe zeigt, wie weit der Planet über dem Horizont steht, und ein Planet mit negativer Höhe zum Zeitpunkt der Geburt befand sich unter der Erde.

Was das zeigt

Es ist sofort ersichtlich, welche Planeten tatsächlich über dem Horizont standen und welche nicht. Das Tierkreiszeichen-Diagramm zeigt dies nicht: Ein Planet im 10. Haus kann unsichtbar sein, während ein Planet nahe dem Aszendenten hoch über dem Horizont stehen kann.

Diese Ansicht ist nützlich bei der Arbeit mit Fixsternen und in der Astrometeorologie, wo die Sichtbarkeit des Himmelskörpers entscheidend ist, sowie überall dort, wo astrologische Logik auf dem tatsächlichen Anblick des Himmels statt auf einer Projektion beruht.

Wann eine Horizontale Grafik nutzen

Meist wird dies in der Arbeit mit Fixsternen behandelt: In der Tradition ist es von Bedeutung, ob der Stern zusammen mit dem Planeten aufging und ob er über dem Horizont sichtbar war. Bei der ekliptikalen Länge ist diese Frage nicht geklärt, Azimut und Höhe werden benötigt.

Der zweite Fall besteht darin, die Intuition über das Horoskop zu überprüfen. Wenn der Astrologe sieht, dass Saturn fast im Zenit zum Geburtszeitpunkt stand und Venus tief unter dem Horizont, erhält er ein zusätzliches Argument dafür, welcher Planet im Horoskop stärker wirkt.

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